Kamerun – Eine Schule mitten im Konflikt

Seit Jahren ist im Nordwesten Kameruns ein schwerer Konflikt im Gang, welcher Bildungseinrichtungen zum Schliessen zwingt. Die katholische Schule Fatfat in Baba ist eine der wenigen, die offen bleibt.

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Der katholische Kindergarten und die Primarschule Fatfat in Baba 1 (Erzdiözese Bamenda) gehören zu den wenigen Bildungseinrichtungen der Region, die ihren Betrieb trotz des anhaltenden bewaffneten Konflikts weiterführen können. Jeden Morgen besuchen rund 400 Kinder das knapp 40 Jahre alte und inzwischen stark überfüllte Schulgebäude. Das undichte Dach erschwert den Schulalltag erheblich: Bei Regen muss der Unterricht häufig unterbrochen werden.

Kindergerechte Unterrichtsräume 

Die dringend notwendige Sanierung ist bereits im Gang. Dabei werden Dächer und Decken erneuert, Türen und Fenster ersetzt sowie Wände verputzt und Böden zementiert. Ein neuer Anstrich und zusätzliche Schulbänke tragen ebenfalls dazu bei, die Lernbedingungen zu verbessern. So sollen wieder sichere und kindgerechte Unterrichtsräume entstehen. Die Eltern beteiligen sich aktiv an den Arbeiten vor Ort. Um den langfristigen Unterhalt der Schule kümmern sich das Schulsekretariat der Erzdiözese und der Elternverein.

Jedes Jahr beteiligen sich die Kinder von Fatfat zudem an der weltweiten Aktion «Kinder helfen Kindern» und sammeln Spenden für Gleichaltrige in anderen Ländern. Damit machen Sie den weltweiten Solidaritätsgedanken der Aktion und die Verbindung der Schule zu den Päpstlichen Missionswerken sichtbar.  

«Eine Schule zu sanieren ist ein Akt des Dienstes und des Glaubens. Mehr Kinder zu bilden, trägt auch dazu bei, die Krise zu beenden.» – Fr. Charles Nguobi, Pfarrei St. Mark, Baba

So viel kostet…

  • Malerarbeiten: rund CHF 2’200
  • Neues Dach: rund CHF 7’100
  • Neue Schulbänke: rund CHF 5’700

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