Am Crossfire Festival wird Mission in der Begegnung lebendig
Am Samstag, 13. Juni, war Missio Schweiz am Crossfire Festival in Belfaux mit einem eigenen Stand mit dabei.
In einer festlichen und offenen Atmosphäre, geprägt von einem feierlichen Gottesdienst, musikalischen Beiträgen und vielfältigen Begegnungen, war Missio am Crossfire Festival präsent. Zwei Mitarbeiterinnen nutzten die Gelegenheit, mit Jugendlichen, Familien und Interessierten ins Gespräch zu kommen und die missionarische Dimension der Weltkirche auf lebendige Weise erfahrbar zu machen.
«Was bedeutet es für dich, missionarisch unterwegs zu sein?»
Im Zentrum des Missio-Auftritts stand die Missionsmauer. Sie lud die Festivalbesucherinnen und -besucher dazu ein, sich mit einer ebenso einfachen wie herausfordernden Frage auseinanderzusetzen: «Was bedeutet es für dich, missionarisch unterwegs zu sein?»
Die Antworten liessen nicht lange auf sich warten. Im Verlauf des Abends füllte sich die Mauer mit Gedanken, Erfahrungen und persönlichen Überzeugungen. Begriffe wie Teilen, Zuhören, Solidarität, Hilfsbereitschaft und gelebter Glaube tauchten immer wieder auf. Dabei wurde deutlich: Mission wird von vielen Menschen nicht in erster Linie als Aufgabe verstanden, sondern als Haltung – als eine Weise, anderen Menschen zu begegnen und die Welt mitzugestalten. Die zahlreichen Rückmeldungen boten Anlass für anregende Gespräche und neue Perspektiven.
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Ein spielerischer Blick auf die Weltkirche
Auch die jüngsten Festivalgäste fanden am Missio-Stand einen Ort zum Entdecken. Mit einem missionarischen Memory-Spiel begaben sie sich auf eine kleine Reise durch die Weltkirche und lernten Lebenswelten kennen, die ihnen bislang vielleicht fremd waren.
Mit grosser Begeisterung machten sich die Kinder auf die Suche nach den passenden Kartenpaaren. Zwischen konzentriertem Nachdenken, fröhlichem Lachen und freundschaftlichem Wettstreit entstanden viele schöne Momente. Ganz nebenbei eröffnete das Spiel einen Zugang zu der Vielfalt und Lebendigkeit der Kirche weltweit.
Die Teilnahme am Crossfire Festival bot Missio die Möglichkeit, mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe in Kontakt zu treten und die eigene Arbeit vorzustellen. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass Mission kein fernes Projekt und keine Aufgabe weniger Engagierter ist. Sie beginnt dort, wo Menschen einander wahrnehmen, zuhören und füreinander Verantwortung übernehmen. Sie zeigt sich in kleinen Gesten ebenso wie im Einsatz für eine solidarischere Welt.
Begegnungen, die nachwirken
Als sich der Festivaltag dem Ende zuneigte, blieb vor allem die Erinnerung an viele wertvolle Begegnungen. Die Gespräche am Stand, die Gedanken auf der Missionsmauer und das Interesse der Besucherinnen und Besucher machten deutlich, wie aktuell und lebensnah das Thema Mission auch heute ist.
So durfte Missio das Crossfire Festival mit Dankbarkeit verlassen – bereichert durch die Menschen, die vorbeigekommen sind, und bestärkt in der Überzeugung, dass Mission oft dort beginnt, wo sich Menschen begegnen und einander mit Offenheit und Interesse begegnen.
Eine Erfahrung, die Mut macht.
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